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Schlosswiesenbrücke

Schlosswiesenbrücke

Die schmale Brücke mit der filigranen Stahlkonstruktion und dem charakteristischen Schwung, mit dem sie an das beliebte Motiv des Impressionisten Claude Monet erinnert, die Brücke über den Seerosenteich in Giverny, ist nicht nur ein viel frequentierter Weg für Fußgänger und Radler, der jetzt fehlt. Es ist der erklärte Wunsch der Gemeinde, daß der Reiz ihrer Erscheinung in die Planung des Neubaus bzw. Sanierung einfließen soll und – in neuer Form – fortlebe.

Wir wollen alle Greifenberger dazu aufrufen, Bilder, Erinnerungen, Assoziationen zur alten Brücke und – warum nicht? – auch Planungsideen zum Neubau bei der Gemeinde einzureichen, um dies dann gesammelt der Planung zur Verfügung zu stellen. Je nach der Resonanz sollen die Beiträge auch auf der Webseite der Gemeinde veröffentlicht werden.

Mit großer Freude sehen wir Ihren Beiträgen entgegen, abzugeben im Rathaus,

per Post bitte an: Gemeinde Greifenberg, Hauptstr. 32, 86926 Greifenberg, oder
per E-Mail an:bruecke[at]greifenberg-ammersee.de


Akueller Sachstand:

Seit Mitte des Jahres 2021 ist die Schlosswiesenbrücke bereits gesperrt. Zwischenzeitlich wurden erforderliche Gutachten und Untersuchungen zur Standsicherheit, Materialbeschaffenheit und Bodentragfähigkeit an der Brücke durchgeführt. Der Zustand der Brücke stellt sich demnach deutlich schlechter dar als erhofft. Die zunächst aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus favorisierte Variante einer Instandsetzung der Brücke muss folglich leider verworfen werden. Es kommt nur noch der Rückbau der Brücke mit anschließendem Neubau in Frage.
 
Die Brücke mit ihren Zuwegungen liegt im NATURA 2000 FFH-Gebiet „Windach“. FFH-Gebiete sind Europäische Schutzgebiete für Natur und Landschaft. Durch den Schutz ausgewählter Pflanzen- (Flora) und Tierarten (Fauna) sowie deren Lebensräume (Habitate) soll der Artenschwund in unserer Kulturlandschaft gestoppt und die Vernetzung der Lebensräume erhalten werden. Bedingt durch diese exklusive Lage sind insbesondere intensive Abstimmungen mit den entsprechenden Naturschutzbehörden und –institutionen erforderlich, damit dieser besondere Schutzraum auch bei Erneuerung der Brücke erhalten bleibt. Die hierfür erforderlichen Biotopkartierungen wurden im Frühjahr bzw. Frühsommer begonnen. Um diese abschließen zu können, benötigt der Gutachter auch Art und Umfang der Fundamente für die Brücke. Solange aber die Eigentumsverhältnisse nicht geklärt sind, können wir den Tragwerksplaner, der bereits vom Gemeinderat per Beschluss genehmigt wurde, nicht beauftragen. 

Um den Eingriff in das Naturschutzgebiet so gering wie möglich zu halten, rät die Untere Naturschutzbehörde wieder eine Fußgängerbrücke in ähnlicher Dimension und an gleicher Stelle zu errichten.

Außerdem kommt eine weiteres Erschwernis hinzu. Für das Oberflächenwasser im Valloch muss ein neuer Kanal gebaut werden. Leider kann dieser neue Kanal nicht an die Hauptleitung von Windach kommend angeschlossen werden, da dieser Kanal kein Wasser mehr aufnehmen kann - so laut Ammerseewerke gKU.

Somit bleibt nur eine Entwässerung in die Vorflut, sprich in die Windach über die ehemalige Furt. Die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) wurde um diesen Bereich erweitert. 

Das Ziel der Gemeinde ist es die Brücke den Bürgerinnen und Bürgern schnellstmöglich wieder zur Verfügung zu stellen! Im nächsten Schritt ist ein Tragwerks- und Landschaftsplaner zur Neuplanung der Brücke zu beauftragen.