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WERKSTATTKONZERT: Kein Freud ohn Dich

WERKSTATTKONZERT: Kein Freud ohn Dich

Kurzbeschreibung:
– Tenorlieder und Instrumentalmusik des Schweizer Humanismus Ensemble Rubens Rosa
Wann?
Sonntag, 23.06.2024
Uhrzeit:
17:00 – 19:00 Uhr
Wo genau?
Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde, Werkstatt, Am Krautgarten 25 ,Greifenberg
Kosten
20,00 € , Tickets 20 €, freier Eintritt für Kinder, Schüler und Studenten.  Vorverkauf bei Streemy unter https://streemy.de Restkarten sind an der Abendkasse erhältlich.
Kategorie:
Konzerte , Konzerte, Musik, Tanz , Konzerte
Rubens Rosa
Quelle : Rubens Rosa

Langbeschreibung

Rubens Rosa

Matthieu Romanens (Gesang)

Aliénor Wolteche (Fidel)

Elizabeth Sommers (Viola d’Arco)

Asako Ueda (Laute und Renaissance-Gitarre)

Mélina Perlein-Féliers (Harfe)

 

Eine Einladung in den "Liebesgarten" der Renaissance: Im Laufe des 16. Jahrhunderts, in der Blütezeit des Humanismus, wurden in der Schweiz Liebeslieder komponiert, notiert und gesammelt. Heute sind sie in Handschriften und Drucken in Schweizer Bibliotheken wiederzufinden. Neben der wunderschönen, meist drei- oder vierstimmigen Musik sind so auch die Liedtexte überliefert, die einen Einblick in die verschiedenen Facetten der menschlichen Gefühlswelt geben. Dabei gibt es Texte wie «Kein Freud ohn dich», die von Sehnsucht und absoluter Treue handeln und Lieder über reine Lieder wie «Ach frowlin zart», aber auch derbe Dichtungen wie der sogenannte Gassenhawer «Es gieng guot tröscher über land» sind zu finden. In den meisten Fällen bleiben das lyrische Ich und das Subjekt seiner Liebe anonym. Es gibt jedoch auch Ausnahmen. «Ach Elslein, liebes Elslein mein, wie gern wär ich bei dir!» ist ein solches personalisiertes Liebeslied. Obwohl man nicht weiss, wer genau sich hinter dieser Widmung verbirgt, ist die Melodie so eingängig, dass sie in der Renaissance wieder und wieder verwendet wurde. In den humanistischen Kreisen der Schweiz, zu denen z.B. die Basler Familie Amerbach, aber auch Johannes Heer aus Glarus zählte war das aktive Musikmachen wichtiger Bestandteil der Kulturpflege. In ihrem Umfeld wurden solche Lieder nicht nur gesungen, sondern auch auf verschiedenen Instrumenten gespielt. Neben den Texten macht der farbige Reichtum im Zusammenspiel von Harfe, Laute, Renaissance Gitarre und Streichinstrumenten den Reiz der Aufführung dieser Musik aus.

Quelle

Greifenberger Institut für Musikinstrumentenkunde
Am Krautgarten 25
86926 Greifenberg
E-Mail: susa.timm[at]gimk.org
Web: www.greifenberger-institut.de

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Die Verantwortung für die sachliche Richtigkeit der Angaben liegt bei den Veranstaltern.
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